Begegnungen mit Herz
authentisch. natürlich. bewusst.

 Gedanken über und Eindrücke von unserm Leben und Arbeiten hier auf dem Hof.


10. Oktober 2020, 15:48

Selbstwahrnehmung ... eine knifflige Angelegenheit

... und nicht nur kniffelig sondern auch tiefgreifend und weitreichend. Denn oftmals klafft ein tiefer Graben zwischen der Fremdwahrnehmung (dem wie uns andere sehen) und der Selbstwahrnehmung (wie wir uns selber sehen).

Kennst du das von dir? Was hat dir auf deinem Weg geholfen? Mir definitiv mein Lieblingsmensch. Denn wie schon Buber gesagt hat „Der Mensch wird am DU zum ICH.“

Mir scheint es nicht hilfreich zu sein, immer wieder von außen zu bekräftigen „Hey, so ein blödsinn. Schau dich doch mal genau an, so bist du doch gar nicht.“ Das kann eher dazu führen, dass der Mensch seine Gefühl, seine Gedanken noch fester verschließt, da ihn eh niemand versteht.

Schwierig .... denn Gefühle brauchen Ausdruck und die Gründe | die Auslöser für diesen Graben der Wahrnehmung haben weiterhin Kraft.

Wo fangen wir also an als FreundInn, als Mutter und Vater, als BegleiterIn und Coach? Zuhören und wahrnehmen. Nicht urteilen und kleinreden sondern in den Graben schauen ... wo meistens tiefsitzende Glaubenssätze lauern.

Glaubenssätze, die oftmals ihren Ursprung in unserer Kindheit haben. Sie sind uns in der Regel nicht bewusst und haben sich über Jahre, Jahrzehnte manifestiert. Sie aufzuspüren und zu bennen kann der erste Schritt in Richtung „Ich komme bei mir an. Ich bin gut so wie ich bin.“ sein.

Es braucht eine riiiiesen Portion Vertrauen! Seine Gedanken und Gefühle in Worte zu fassen ist eine enorme Herausforderung. Und vorallem dann schwierig, wenn wir uns selber verurteilen für unsere dunkle, gehässige, wertende Seite. Für unser vermeindliches Versagen und nicht Können, für unsere Schüchternheit und das Angepasste. Denn wer wird uns dann noch mögen, wenn wir unser Innerstes nach Außen kehren ... können wir ja nicht mal selber!

Und so kommen wir zur Selbstliebe. Es ist so heilsamen, wenn wir lernen uns zu verzeihen, uns selber zu lieben! Wenn wir aufhören gegen uns selber zu kämpfen ... dazu dann ein anderes Mal.

Deine 💚-wurzlerin Grit

Redakteur

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20. Juli 2020, 20:49

Ganzheitliches Coaching

Wenn das LEBEN Purzelbäume schlägt, die gesellschaflichen Veränderungen und Ansprüche keine Luft zum Atmen lassen und vielleicht sogar ein Sturm den sicheren Lebensplan, die gewohnten Strukturen durchwirbelt ... begeleite und UNTERSTÜTZE ich dich und gebe ZEIT für Neuorientierung. So findest du auf NEUEN WEGEN wieder Halt und Zuversicht.

GANZHEITLICH. 🌿Denn Arbeit und Privat ist nicht losgelöst voneinander zu betrachten.
GANZHEITLICH. 🌿Denn sowohl das soziale wie auch das ökologische Umfeld beeinflusst unser Leben.
GANZHEITLICH. 🌿Denn wir sind „Mitmensch“ ... nicht alleine unterwegs auf unserem Lebensweg. Es begleiten uns immer Menschen und manchmal auch Tiere.
GANZHEITLICH. 🌿Denn wir sind nicht nur im Hier und Jetzt. Das Vergange wirkt in uns weiter.

Deine 💚-wurzlerin Grit

Redakteur

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07. Juni 2020, 11:52

Natur spüren. Sinn erleben.

So zart und filigran kann die Natur sein ... das berührt mich, wunderschön.

Zart und filigran? Das sind meine Gedanken und Beschreibungen wenn ich dieses Bild sehe.

Was fällt dir beim Betrachten spontan ein? Vielleicht „... uuuh, ein Krabbeltier ...“?

Es kommt immer darauf an, was in mir anklingt, wo ich gerade berührbar bin.

Wenn du das aufmerksam wahrnimmst und nachspürst, was dies mit dir zu tun hat, lernst du dich und dein Sein Stück für Stück intensiver kennen. 🌿

Redakteur

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11. Mai 2020, 11:09

Wochenbeginn

Eine neue Woche. 🌳

Startest du mit guten Gedanken und hast einwenig Zeit so ganz für dich eingeplant?
Ein Spaziergang, ein gutes Buch, täglich fünf Minuten Meditation oder der Kontak mit einem Tier ... es gibt viele Möglichkeiten Gedanken zu beruhigen und kraftvoll die Woche zu gestalten. 💚-lichen dank @hello.soy für das Vertrauen in unsere Arbeit. Es freut mich immer sehr, wenn unser Hof und die Tiere Herzen berühren.

Redakteur

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06. Mai 2020, 22:53

Berührtsein

„Ich werde dort berührt, wo ich berührbar bin.“ (Petzold)

Berührtsein.

Die Bereitschaft, der Wunsch sich dem eigenen Thema hinzuwenden und sich darauf einlassen, es zulassen berührt zu werden, kann der Anfang für einen sehr wertbringenden Prozess sein. Ein Prozess der Selbsterkenntnis. Nicht immer einfach, oftmals begleitet von Traurigkeit aber immer berreichernd.

Oftmals scheint es einfacher, uns von einem Tier oder der uns umgebenden Natur berühren zu lassen. Unterstützend und hilfreich ist hier die Begleitung eines Menschen und eine wertschätzende Atmosphäre. Denn durch gutes Wahrnehmen und aktives Zuhören können durch behutsame Fragen eigene Antworten entstehen. Bezüge zu aktuellen Lebenssituationen und Verbindungen zu vergangenem Erleben erkannt werden.

Berührt Sein.

Nachspüren und loslassen ... nicht ganz so einfach, wenn es ungewohnt ist dem eigenleiblichen Spüren Aufmerksamkeit zu schenken. Achtsam mit sich selber sein, mit seinem Körper, seinen Gefühlen, Wünschen und Bedürfnissen ... eine große Herausforderung und ein guter Weg zu mehr Selbstliebe.

Das wünsche ich dir, Stück für Stück. Deine 💚-wurzlerin Grit

Redakteur

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02. Mai 2020, 00:02

Atmen.

ATMEN. Ein und aus. Mir tut es gerade sehr gut, im Laufe des Tages meine Aufmerksamkeit immer mal wieder auf meinen Atem zu lenken. Wir müssen nicht darüber nachdenken und tun es über 20.000 mal am Tag.

ATMEN. Du lebst weil du atmest, diese Verbindung ist offensichtlich. In anderen Kulturen haben die Begriffe für Atem eine weitreichendere Bedeutung. Das chinesische ‚Chi’ meint auch Lebensenergie, die Seelenenergie findet sich im indischen ‚Prana’, der göttliche Geist im hebräischen ‚Odem’ und ‚Pneuma’ bedeutet für die alten Griechen nicht nur Atem sondern auch Seele und Geist.

ATMEN ist nicht nur unsere Verbindung mit dem Leben. Es ist vielmehr auch eine Verbindung zu unserem Seelenleben, unserem ganzen SEIN. Wenn uns etwas belastet, uns etwas ‚auf der Seele lastet‘, dann ‚schnürt es die Luft ab‘, lässt ‚keinen Raum zum Atmen‘.

Bewusst ATMEN. Es hilft mir, für einen Moment zur Ruhe zu kommen. Es kann Raum schaffen, um vor einer (unbedachten) Reaktion innezuhalten. Die Aufmerksamkeit auf den Atem zu lenken kann dir helfen, dich zu erden und achtsamer mit dir und deinen Mitwesen zu werden, deine Gedanken und dein Herz beruhigen, dir Kraft und Gelassenheit geben.

Bewusst ATMEN. Einige Minuten still sitzend auf einem Stuhl, dem Sofa, an einem Baum oder auf der Parkbank (oder auch stehend an der Kasse, in der Strassenbahn) und wahrnehmen.

Wahrnehmen und ATMEN. Wahrnehmen, wie du gerade atmest. Wie du sitzt oder stehst. Wie die Füsse den Boden berühren, der Rücken vielleicht an einer Lehne, wie deine Schultern nach hinten unten sinken, dein Kinn leicht zu Brust zeigt und so dein Nacken etwas gestreckt ist. Und nun spüre...

... spüre eine Moment nach, wie du ein- und ausatmest. Wie die Luft einströhmt, der Brustkorb und die Bauchdecke sich hebt, wie sich die Lungen füllen und dann wieder selbständig leeren ... einfach nur atmen und loslassen.

Bewusst ATMEN und wahrnehmen. Wunderbar!

Hast du es schon einmal versucht? Vielleicht magst du ja erzählen, wie es für dich ist ... ein paar Minuten innezuhalten. Ich wünsche dir ein gutes Wochenende und ein wenig Zeit um einmal bewusst tief ein und aus zu atmen. 🍃

Redakteur

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21. April 2020, 00:33

Wollige Wesen

Sie sind so wundervoll und erwärmen mein Herz ... unsere Schafe: Sherlock, Agatha, Funny, Emma, Mrs. Marpel und Dr. Watson.

Jedes Wesen hat seinen ganz eigenen Charakter. Und gerade jetzt ist eine Auszeit bei ihnen etwas ganz besonderes, denn fünf Lämmer flitzen zwischen ihnen umher.

Für meine Arbeit möchte ich sie unter keinen Umständen missen ...

Die meisten Menschen entspannen in kurzer Zeit, wenn wir gemeinsam mit den Tieren auf der Weide sind. Beobachten, fühlen, riechen ... die eigenen Gedanken und Haltung wahrnehmen.

Hab heute darf ich wieder im Einzelsetting mit ihnen und bei unseren anderen Tieren arbeiten. (Natürlich mit Abstand zwischen uns zwei Menschen.)

Ich freu' mich auf dich. Deine 💚-wurzlerin Grit

Redakteur

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25. März 2020, 21:37

Langeweile

Zugegebener Maßen ist es in der heutigen Zeit gar nicht mehr so einfach in das Gefühl „Langeweile“ zu kommen.

🌿 Medien im Überfluss lassen nicht nur für uns Erwachsene (ich sitze ja gerade auch schon wieder am Tablet), sondern bedauerlicherweise auch für viele Kinder und Jugendliche, kaum noch Raum für neue Ideen und Ausprobieren.

🌿 Dabei kann durch Langeweile sooo viel Kreativität entstehen! Es braucht oft gar nicht viel. Für Kinder ist Zeit, Zutrauen und positive Bestärkung Goldwert ... dann noch ein Schnitzemesser, unsere haben mit drei Jahren ihre ersten Eigenen bekommen und dann ab raus in die Natur. Schnitzen, Zwergenhäuser bauen, Naturkunstwerke gestalten und so vieles mehr.

🌿 Auch für uns Erwachsenen kann es eine Wohltat sein, ins Gestalten zu kommen. Wichtig scheint mir hier, den Perfektionismus zu Hause zu lassen und nicht ein riesen Projekt sondern kleine Dinge zu tun.

🌿 Meine Tochter hat heute den ersten Weidenkugelversuch gestartet. Ich finde es sehr cool ... und hab schon um weitere in verschiedenen Größen gebeten. Mal schauen, wann der nächste Langeweileschub kommt.

🌿 Ich wünsche dir in dieser herausfordernden Zeit weiter Zuversicht, gute Nerven und den Mut Langeweile aufkommen zu lassen!

Redakteur

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22. März 2020, 16:24

Das Glas ... halb leer oder halb voll?

„Mein Glas ist halb voll.“ Denn ich möchte meinen sorgenvollen Gedanken nicht den Raum überlassen.

🍃Seit einigen Tagen versuche ich mir darüber klar zu werden, ob ich das sagen/schreiben kann. Denn wo Licht ist, sind schon nach nur einer Woche auch sehr dunkle Schatten: Häusliche Gewalt steigt an, Existenzängste kommen auf, Menschen mit Depressionen wissen nicht, ob und wie sie die Herausforderung Ausgangsbeschränkung meistern sollen. Verständlich, dass heile Welt Bilder aus Gärten kaum erträglich sind.

🍃“Mein Glas ist halb voll.“ Ich lebe auf dem Land und mein Mann hat ein sicheres Einkommen und ich frage mich, wo unsere Gesellschaft steht, wenn Familien nicht wissen was sie bei Kita- und Schulfrei mit ihren Kindern tun sollen. Darf mich das erschrecken, weil ich meine drei Kinder solange und oft wie möglich zu Hause gehalten habe?

🍃“Mein Glas ist halb voll.“ Es ist sooo wichtig auch gute Gedanken zu haben, denn unsere Gedanken formen Wirklichkeit und wirken direkt auf unseren Körper ein. Hast du schon einmal erlebt, dass dir bei dem Gedanken an eine köstliche Speise oder an Zitronen, das Wasser im Mund zusammen gelaufen ist? Es war nur ein Gedanke, der diese Reaktion ausgelöst hat.

🍃„Mein Glas ist halb voll.“ Das versuche ich nicht nur jetzt in dieser sehr unsicheren Zeit so zu sehen, sonder in jeder belastenden Situation. Und das bedeutet nicht, dass ich keine Sorgen, Traurigkeit oder Wut verspüre. Es geht nicht darum schön zu reden oder zu verharmlosen.

🍃Ich würde dich gerne unterstützen, wenn es für dich gerade schwierig ist die Balance zu halten, um dein halb volles Glas zu sehen. Ich habe noch nicht wirklich den richtigen Weg für eine Distanzbegleitung dafür vor Augen.

🍃Was bräuchte es gerade für dich, damit ein guter Gedanke Kraft bekommen kann ... vielleicht kostenlose virtuelle Einzel- oder Gruppenbegleitung? Welche Storrie- und Feedbeiträge sind in dieser herausfordernden Zeit wirklich angebracht? Fühl dich herzlich eingeladen mir zu schreiben. Deine 💚-wurzlerin Grit

Redakteur

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21. November 2019, 00:09

Systemisches TierNatur Coaching

🍁Beratung, Coaching, Lebensbegleitung, Systemisch ... so viel Wort ... und das ganze auch noch im Wald, Garten, am Feuer, bei und mit landwirtschaftlichen Nutztieren.
Wofür, wie überhaupt und vorallem wann, warum und für wen? Oki doki, ich versuche ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen, Licht für meinen Ansatz und Weg, der offen ist für jedweden Mensch, dessen Lebensweg gerade etwas holprig ist, der sich Begleitung und Neuorientierung wünscht.

🍁Die Natur ist ein wunderbarer Ort für achtsame und bewußte Wahrnehmung und die Begegnung mit Tieren ist darüber hinaus eine wertvolle Möglichkeit, sich selber wieder als Teil der Natur zu spüren und den Themen und Aspekten des Lebens nachzugehen oder auch einfach einmal die Seele baumeln zu lassen.

🍁Das Sein in der Natur und der Kontakt zu Tieren kann entschleunigen, die Atmung vertiefen, entspannen und so ist es uns oftmals möglich unseren Gefühlen Raum zu geben und Ausdruck zu verleihen. Ein Perspektivwechsel ermöglicht neue Blickwinkel auf gewohnte Denkweisen und Verhaltensmuster, kreative Ideen und Lösungsansätze können wachsen.
Es gibt Studien welche Hirnareale alleine beim Anschauen von Naturbildern aktiviert werden, welche Hormone und Botenstoffe beim Tierkontakt und Naturerleben in die Wirkung kommen (ein Grund warum in Asien Shinrin yoku, das in den Lebensraum Wald eintauchen) offiziell als heilsam gilt ... das zu beleuchten würde den Beitrag hier sprengen.

🍁Für mich ist eine wertschätzende Atmosphäre, das vertrauensvolle Gespräch und die Bereitschaft sich dem eigenen Thema hinzuwenden, die Grundlage für einen wertbringenden Prozess des Wahrnehmens und Erkennens. Übungen aus dem Bereich der Achtsamkeitspraxis und Naturbetrachtung wirken unterstützend und manchmal kann eine systemische Brettaufstellung, das Gestalten eines Lebenspanoramas und der Blick ins Genogramm vertiefend eingesetzt werden, um Beziehungs-, Arbeits- und Lebensstrukturen sichtbar und verstehbar zu machen.
Ich höre zu, gebe Impulse und stelle Bezüge und Verbindungen her, so dass eigene Antworten für einen ganz individullen Lebensweg gefunden werden können.

Das ist eigentlich schon Alles ... 🧡

Redakteur

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